Vatertagstour mit Frauen

Mit dem Blick in den Wetterbericht habe ich mich sehr über die Zusage von Katrina gefreut, auf der „Haspa Hamburg" bei der Himmelfahrtstour dabei sein zu dürfen.

Mit dem Blick in den Wetterbericht habe ich mich sehr über die Zusage von Katrina gefreut, auf der „Haspa Hamburg" bei der Himmelfahrtstour dabei sein zu dürfen. „Vatertagstour mit Frauen“ hieß die Whats-App-Gruppe, die mich empfing – und in der Tat war die Quote überdurchschnittlich gut: zwei Schiffe, zwei Skipperinnen, 20 Leute mit viel guter Laune in Aussicht auf 8 Windstärken. Am Mittwochabend trafen wir in Düsternbrook ein und haben die „Haspa“ und „Broader View“ vorbereitet. Der Schlag nach Olpenitz brachte Böen um die 40kn, sodass das Groß auf unserer „Haspa“ aus dem 2. Reff komplett heruntergenommen wurde, brauchten wir gar nicht: Mit der G4.5 kamen wir gut voran.Im Hafen von Olpenitz wurden, gemeinsam mit der Crew der „Broader View", Kartoffeln für das Kartoffelgratin geschält, dazu Salat, Lachs – überhaupt haben wir in unserer abwechselnden Zwei-Schiff-Gemeinschaftskombüse hervorragend gespeist.Der Freitag brachte uns mit kräftig achterlichem Wind mit Schauern nach Heiligenhafen. Erstmal gannakern, klar, mega Spaß. Mit Blick in den Himmel wurde beschlossen, den A6 zu bergen. Auch ohne diesen wurde mein Geschwindigkeitsrekord von der Herbsttour 2020 von 15,5 Knoten zuerst auf 17,3kn, dann auf 19,4kn und als ich am Steuer gewesen bin auf 21,4kn (unter G5!) erhöht. Ein unfassbares Gefühl wie die Haspa beschleunigt, durch Wellen schneidet und in ein wahnsinniges Gleiten kommt.Aufgrund der Windrichtung und -stärke, haben wir uns der Entscheidung der Crew der „Broader View“ angeschlossen, am Samstag einen Hafentag einzulegen. Dennoch war das OOTD (Outfit of the Day) schnell bestimmt. Ohne Ölhose passte man nicht dazu. Ich habe mich dem Gruppenzwang jedoch widersetzt, sodass ich auf dem Gruppenbild zweifelsfrei zu identifizieren bin. Da nun ein langer Tag an Land bevorstand, machten wir aus der „Haspa" einen Abenteuer-Spielplatz und Übungszentrum. Jeder durfte in den Mast klettern, am Sicherungsseil ziehen, Kurse im Spleißen belegen und an den Winschen um die Wette dichtholen. Langeweile kam den ganzen Tag nicht auf. Ab und zu gab es Besuch von der Crew der „Broader View“ und auch wir ließen uns dort blicken, um das gemeinschaftlich vorbereitete 3-Gänge-Menü zu genießen. Zur Rückreise am Sonntag war der Wind fast erschöpft, wir aber nicht: Auf zur 100. Nordseewoche! Julius mit Katrina, Anna, Lina, Marvin, Debbie, Jenne, Charlotte, Björn und Simone. Auf der Brovi: Katrin, Rickmer, Berit, Erin, Caro, Cosima, Rike, Lorenz, Johanne und Gesine

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