Step by Step zum Gotland Runt

Gesonnt, gebräunt und motiviert für das Race - mit wenig Wind auf dem Weg in die Hauptstadt Schwedens

Montag ging es dann weiter mit top Bedingungen und endlich etwas frischerem Wind - 15kn.Highlights waren beim schönsten sommerlichen Überführungswetter natürlich mal wieder Sonnenauf- und untergänge, sowie der ein oder andere, sich zumindest andeutende Surf.Doch am Dienstagvormittag war der ganze Spaß auch wieder vorbei und Motoren stand zum wiederholten Male auf dem Plan, wodurch tagsüber mal ein etwas anderes Segel (Sonnensegel) gesetzt, eingetrimmt und mitgefahren wurde.So kamen wir Dienstag, die einen schön gebräunt, andere von der Sonne geküsst in Sandhamn gegen 21:00 an. Empfangen wurden wir mit abgeschlossenen Duschen, die eine allgemeine Begeisterung auslösten, als Entschädigung dafür gab es selbstgekochte Nudeln mit Pesto- ein kultinarisches Highlight im Vergleich zum freeze-dried der vergangenen Tage.Angekommen in Sandhamn gab es nach der Überführung einen segelfreien Tag, der sehr effizient genutzt wurde um für das Gotland Runt finale Vorbereitungen zu tätigen und Packpläne zu schmieden.Abends wurde dann mit schöner Aussicht auf die Schären gegrillt und der Abend in einer geselligen Bordrunde ausgeklungen.Donnerstag ging es früh los mit bis zu 19kn Wind und traumhaften Wetter durch die schöne Schären Landschaft Schwedens zum „Race Village“ des Gotland Runt in Stockholm. Am letzten Tag vor dem Start gab es dann vormittags eine kleine Regenerationspause, die mit einem Stadtbesuch Stockholms verbunden und von einigen Crewmitgliedern tatkräftig genutzt wurde um frischen Kaffee und leckeres Essen zu konsumieren.Da leider eine Rohrkoje einen Tag zuvor unter dem Gewicht eines Mitglieds der Crew zu leiden hatte, musste ebenfalls dem Segelmacher ein Besuch abgestattet werden.Nachmittags standen noch ein paar Kleinigkeiten auf der to do Liste, unter anderem die schwere Entscheidung ob lieber Stiefel oder Schuhe für das Race an Board gelassen werden, da jeder mit 1 Paar Schuhe ins Rennen starten sollte.Mit geflickter Koje, sauberem U-Schiff und erfolgreichem Ausstauen endete der Tag mit einer zufriedenen Crew voller Vorfreude auf das Gotland Runt.

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