(c) Romanus Fuhrmann

Rettungsring für den Michel

(c) Romanus Fuhrmann

Haspa und HVS helfen und suchen Paten

Der Michel ist in Not.

Wegen der Corona-Pandemie sind die Besucherzahlen massiv gesunken und dem Michel fehlen in diesem Jahr 50% seiner Einnahmen.

Mit der Aktion Rettungsringe für den Michel hat der Michel im Juni seine Freunde und den Hamburger Hafen daher um Unterstützung gebeten. In den vergangenen Wochen wurden dem Michel bereits über 40 Rettungsringe von Schiffen aus Hamburg und der Welt zugeworfen, die nun in einer Galerie der Rettungsringe an den Emporen des Michel hängen. Jeder dieser Ringe erzählt eine besondere Geschichte: von erfolgreichen Rettungen; von der Seefahrt unter Segeln, Dampf und Diesel; von den pfiffigen Kaufleuten und Reedern, und natürlich vom Hamburger Hafen und dem Michel.

Für die Haspa und den Hamburgischen Verein Seefahrt ist es daher Ehrensache, dem Michel ebenfalls einen Rettungsring der „Haspa Hamburg“ zuzuwerfen und bei Seglern, Mitgliedern und Freunden um Unterstützung für die Hamburger Hauptkirche zu werben.

 

Der Vorstandssprecher der Haspa, Dr. Harald Vogelsang, übernimmt die Schirmherrschaft für den Ring. „Unser Wahrzeichen hat SOS gefunkt und die Aktion Rettungsringe ins Leben gerufen. Die Segelyacht des Hamburgischen Verein Seefahrt, die Haspa Hamburg, auf der Jugendliche das Hochseesegeln erlernen können, hat diesen Ruf erhört. Wir möchten gerne helfen, dass der Michel auch in dieser unruhigen See persönlich für die Menschen da sein kann“, sagt Vogelsang.

 

Gestern konnte der Ring im Rahmen einer kleinen Feier im Michel an Hauptpastor Röder übergeben werden. Er hängt nun direkt vorne am Altar, zwischen dem des Lotsenschoners „Elbe 5“ und dem der Barkasse „Ennstal“, die von Udo Lindenberg gestaltet wurde – ein würdiger Rahmen.

 

Der HVS und die Segelgruppe freuen sich, bei dieser besonderen Aktion dabei sein zu dürfen und so dem Wahrzeichen unserer Stadt durch die Krise zu helfen. Werdet hier: www.st-michaelis.de/michel-stiftung/aktion-rettungsringe direkt „virtuelles“ Crewmitglied der „Haspa Hamburg“ und helft so als Pate dem Michel.

 

Das ist auf jeden Fall ein guter Grund, mal wieder den Michel zu besuchen – es lohnt sich immer.

 

 

 

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