Letzte Etappe nach Buneos Aires

In Punta del Este (Uruguay) durften wir am nächsten Morgen wieder in und formal auch gleich wieder ausreisen. Die Hafenanlage erwies sich als äußerst weitläufig und war nicht ohne Grund Zwischenstopp des Volvo Ocean Race (damals noch Whitbread Race) in den Jahren 85/86, 89/90 und 93/94. Für uns sollte es die erste tatsächliche Marina seit dem Start der Tour vor 4 Wochen in Ushuaia sein. Wie auch Mar del Plata ist Punta del Este ein ausgesprochener Urlaubsort. Jedoch ist die Saison nach Ostern beendet und deswegen schien die Stadt für uns wie ausgestorben. Neben einer

Hochhausskyline findet man hier auch kleine süße Villen mit perfekt gepflegtem Rasen. Auch die Villen waren verwaist. Wir standen relativ früh auf, um Arbeiten am Boot abhaken zu können. Und so

konnten wir uns schon um 14 Uhr auf den Weg nach Buenos Aires machen. Der Wind drückte uns von Anfang an ziemlich auf die Nase und das Wasser wurde mit jeder Meile trüber. Nach heftigen Überschwmmungen in den Regenwäldern Argentiniens, kommen einem neben den Schlammmassen, die den Rio de la Plata heruntergespült werden, auch viele Büsche, Zweige und manchmal sogar Baumstämme entgegen, denen es auszuweichen galt. Der Wind flaute in der Nacht ab, sodass unser äußerst zuverlässiger Yanmar-Motor wieder einmal zum Einsatz kam. Gegen 14 Uhr hatten wir die beeindruckende Skyline von Buenos Aires am Horizont. Das Warten für die Öffnung der Brücke zum Yacht Club Puerto Madero nutzten wir, um das Schiff aufzuklaren. Um 16 Uhr durften wir passieren und liegen nun vor beeindruckender Kulisse mitten im Zentrum von Buenos Aires, die der Hafencity und Speicherstadt mit viel

Backsteingemäuer und Glaspalästen äußerst ähnlich sieht.

Viele Grüße von der Haspa Hamburg schicken Euch Chriggel, Carlos, Vincent, Jonas, René, Johannes, Jan und David

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