Mit der Störti beim Commodore Cup 2026
Line Honours für die Störtebeker und berechnet Platz fünf von 24 Startern: Der Commodore Cup am 3. Oktober hat für uns ein richtig schönes Ende. Bis dahin brauchen wir bei wenig Wind allerdings Geduld, ein waches Auge für jede Böe und einige Segelwechsel.
Am Freitag treffen wir uns in Kiel und machen die Störtebeker startklar. Maxi geht heldenhaft zum Putzen der Unterwasserschiffe unserer beiden Boote tauchen, an Bord packen alle bei den letzten Vorbereitungen mit an. Abends gibt es Pizza mit der Crew der Haspa – ein guter Auftakt für das Wochenende.
Am Samstag legen wir um acht Uhr ab und fahren Richtung Strande. Die ersten Schiffe starten beim Känguru-Start schon um 6:30 Uhr, wir sind zum Glück erst um 10:15 Uhr dran. Bis dahin üben wir noch Spinnakermanöver und schauen zu, wie Vineta, Haspa und X-Day in der Startgruppe vor uns starten. In unserer eigenen Startgruppe ist sonst niemand: An der Linie bleibt es für uns entspannt.
Auf dem Wasser sieht es anders aus. Die Vorhersage verspricht wenig Wind, und genau so kommt es. Zum Start haben wir noch etwa zehn Knoten, vor Fehmarn sind es zeitweise nur vier. Einige Schiffe vor uns kommen dort noch besser durch. Wir halten die Störti mit dem Mh0 am Laufen, wechseln später auf die J1.5 und suchen weiter nach dem besten Weg Richtung Travemünde.
Kurz vor dem Ziel in Travemünde wird es dann nochmal spannend. Der Wind dreht, sodass es bis zum Ziel nun eine volle Kreuz ist. Mittlerweile befinden sich nur noch vier Schiffe vor uns. Wir versuchen das beste aus den Winddrehern und den Böen vor Travemünde rauszuholen und kommen nochmal dicht an die Haspa ran. Trotz dem Ausnutzen unseres letzten Jokers - der lokalen "Casino-Briese" schaffen wir es knapp nicht, das rote Schiff einzuholen. Egal - wir haben das beste aus dem Wind herausgeholt, laufen kurz vor Mitternacht in Travemünde ein und freuen uns über den tollen Segeltag.
An Land warten kühle Getränke und warmes Essen vom Grill. Nach und nach kommen die anderen Crews dazu, und im Clubhaus des Lübecker Yacht-Clubs wird aus dem langen Segeltag ein langer gemeinsamer Abend. Danke an alle Helferinnen und Helfer vom LYC und HVS, die das möglich machen! Ein besonderer Dank geht an Seifi, der sogar kurz vor sechs Uhr morgens noch Würstchen für ankommende Seglerinnen und Segler bereithält.
Am Sonntagnachmittag machen wir uns mit einem Teil der Crew auf den Rückweg. In Burgstaaken auf Fehmarn legen wir einen Zwischenstopp ein und liegen noch einmal mit der Haspa im Päckchen. Am Montagmorgen geht es bei Sonnenschein und frischem Wind auf die letzte Kreuz nach Kiel.
26 Schiffe sind dieses Jahr gestartet, rund 200 Seglerinnen und Segler sind dabei. Der Commodore Cup wird in der deutschen Offshore Segelszene sehr gut angenommen und wir freuen uns schon auf das, was der Offshore Youngsters Commodore Cup in den nächsten Jahren für uns bereithält.
Viele Grüße von Bosse, Katrina, Rickmer, Linus, Lasse, Berit, Rike, Maxi, Sixtus, Finian, Alva und Jakob




