Presseinformation

Regatta Kiel – Travemünde 3.10.2014

Die Regatta-Route „Kiel-Travemünde“ hat im Yachtsport historische Tradition und soll im Herbst 2014 nach langer Zeit wieder gesegelt werden, nunmehr unter dem besonderen Aspekt des Nachwuchssegelns.

Auf Initiative von HVS (Hamburgischer Verein Seefahrt e.V.) und SKWB (Segelkameradschaft Das Wappen von Bremen) werden bei der Ausschreibung im Besonderen junge Segler/Innen im Alter zwischen 16 und 28 Jahren angesprochen. Sie sollen die Gelegenheit erhalten, an einer Seeregatta auf hochseegehenden Yachten teilzunehmen. Sofern die ebenfalls jungen Skipper/innen noch nicht über ein Patent verfügen, soll ein Coach an Bord als Verantwortliche(r) mit an Bord sein.

In einer zweiten Wertungsgruppe segeln Yachten mit Crews ohne Altersbegrenzung, die in jungen Jahren Gelegenheit hatten, sich auf unterschiedlichen hochseegehenden Ausbildungsyachten Seebeine wachsen zu lassen. Sie können nun den seglerischen Nachwuchs über See sportlich begleiten und sich auch messen.

Auch das Alter der Yachten bei der Regatta ist unbegrenzt. Es werden KR, RORC, IOR, IMS, ORC und IRC Yachten am Start sein und gemeinsam gewertet.

Zwei Wanderpreise wurden für die Regatta gestiftet, der "Commodore Cup" für die „jungen Leute“ sowie die „Burmester-Schale“ für die zweite Wertungsgruppe.

Die Historie des „Commodore Cup“ ist insofern spannend, als das dieser attraktive Silberpokal 1925 vom HVS für die Regatta „Kiel-Travemünde“ gestiftet wurde, dann leider verloren ging und erst kürzlich zufällig wieder gefunden wurde und dem HVS quasi „zurück“ – gegeben werden konnte. In der zweiten Wertungsgruppe geht es um die "Burmester Schale", gegeben von K. Stubenrauch.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben bereits 24 Yachteigner Interesse an der Teilnahme gezeigt; von vielen liegen inzwischen schon feste Zusagen vor. Nachdem die Regatta nun offiziell angekündigt wird, freuen sich der HVS und die SKWB gemeinsam auf weitere junge und jung gebliebene Crews.

Die Yachten starten am 3.10.2014 früh morgens in der Strander Bucht, lassen Fehmarn an Steuerbord und treffen zum Einlaufbier auf der Trave wieder zusammen. Am nächsten Morgen geht es dann im Rahmen eines Brunch zur Preisverleihung. Danach bleiben der Samstag-Nachmittag und der Sonntag zum Weg durch den NOK oder auch den Elbe-Travekanal; alternativ kann es dann natürlich auch noch einmal auf eine Herbsttour oder zurück zum Ostsee-Heimathafen gehen.

Alle Details der Regatta werden im Sommer auf der Website des ausrichtenden NRV veröffentlicht. www.nrv.de

Kurzprofil Hamburgischer Verein Seefahrt e.V.

Ein Verein, der 1903 gegründet wurde, darf stolz auf seine Tradition sein. Geboren aus der Idee von Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie, die Schoneryacht "METEOR" des Kaisers mit einem ebenbürtigen Gegner unter den Farben der Hansestadt herauszufordern, wurde der HVS gegründet. Die erste "HAMBURG", ein 49-Meter-Schoner der J-Klasse, trat so erfolgreich an, daß der Kaiser den Kapitän kurzerhand abwarb.

Unter allen Vereinen, die sich mit dem Segelsport befassen, nimmt der Hamburgische Verein Seefahrt infolge seiner Geschichte und seiner Aufgaben eine ungewöhnliche, einzigartige Stellung ein. Er ist ein reedernder Verein. Das heißt: Der Hamburgische Verein Seefahrt stellt den See- und Hochseeseglern Yachten zu Fahrten und Regatten auf offener See zur Verfügung. Er hat damit vielen hundert meist jungen Seglern die Möglichkeit gegeben, einen Sport zu betreiben, den sie sonst in dieser Form nicht hätten ausüben können.

Diesem Ziel, junge Menschen durch das Hochseesegeln zu fördern und zu fordern ist der HVS auch nach über 100 Jahren verpflichtet und somit stehen nach wie vor Ausbildung und Förderung an erster Stelle.

 

Zahlen 2014

Mitglieder HVS: ca.210

Segelgruppe Störtebeker, d.h. die aktiven Segler: ca. 300

Skipper: ca. 90, davon 25 aktiv, 5 Frauen

 

Yachten:  

Die Yachten des Hamburgischen Vereins Seefahrt e.V. heißen seit seiner Gründung im Jahr 1903 traditionell "HAMBURG". Durch das Namenssponsoring heißen die Yachten wie ihre erfolgreichen Vorgängerinnen "Norddeutsche Vermögen Hamburg" („Hamburg XIII“) und „Haspa Hamburg“ („Hamburg XIV“).

„Haspa Hamburg“ – one-off long-distance 52ft. Cruiser-Racer aus der Feder von Judl/Vrolik, gebaut 2011 in Neuseeland

„Norddeutsche Vermögen Hamburg“ – Andrews 56, gebaut 1999 in Californien, USA, von dort 2004 für den HVS erworben.

 

Die Schiffe erfüllen die Anforderungen eines hohen Geschwindigkeitspotentials, der Langstrecken- und Hochseetauglichkeit, sowie der Eignung zur Ausbildung und spiegeln damit ideal die Ziele des HVS wider.

 

Hochseesegeln bedeutet, auf widrigste Bedingungen vorbereitet zu sein, die Herausforderungen zu meistern und die gesteckten Ziele bestmöglich und ohne Schäden zu erreichen. Dafür verfügen die Vereinsyachten über die entsprechende Bauweise, Ausstattung und Sicherheitsausrüstung. In zahlreichen Situationen haben sie ihre Qualität bewiesen und sind den HVS Seglern treue Begleiter.

 

Pressekontakt Hamburgischer Verein Seefahrt e.V.

Wibke Borrmann

Vorstand PR und Kommunikation

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