Auch in Stuttgart gab es dieses Jahr leckeren Grünkohl.

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen: Virtuelles Grünkohlessen der Segelgruppe Störtebeker.

Das alljährliche gesellige beisammensein dieses Jahr virtuell. Virtuelle Cockpit Party auf der Störtebeker in Valencia.

1. Platz beim Fotowettbewerb: Cosima Cramer (Herbsttour mit der Broaderview Hamburg).

2. Platz beim Fotowettbewerb: Martin Röhrig (Überführung der Störtebeker im Sommer).

3. Platz beim Fotowettbewerb: Fritz Meyer (Schnuppersegeln mit der Broaderview Hamburg).

Das jährliche Grünkohlessen der Segelgruppe Störtebeker wurde dieses Jahr digital abgehalten und ermöglichte einen regen Austausch unter den Mitgliedern - auch wenn der Grünkohl selbst zubereitet werden musste.

Je nach aktueller Verordnungs- und Wohnlage bildeten sich kleine Teams im HVS, um sich eine Webcam und selbst gekochten Grünkohl zu teilen. Dadurch erreichten wir eine rekordverdächtige Teilnehmerzahl, da weder die Räumlichkeiten noch eine Anreise Einschränkungen darstellten. 1:0 für Digital!

Erster Nachteil der neuen Welt war das Timing: Der Grünkohl war nicht überall zugleich fertig. 1:1, Anschlusstreffer für die gute alte Zeit.
 

Die klassische Version einer Videokonferenz sieht ja erfahrungsgemäß so aus: 20 Teilnehmer, Eine(r) spricht, Zwei atmen ins Mikrofon, 17 stumm geschaltet. Dieses Mal zum Glück nicht. Ein neues Tool namens Spatial sorgte dafür, dass man seine Position im virtuellen Raum selbst wählen und sich "von Tisch zu Tisch" bewegen konnte. Man hörte nur den kleinen Videokreisen im direkten Umfeld beim Atmen zu.

Reden wurden über dem Geschehen an alle eingeblendet und waren auch in den hinteren Reihen, die es streng genommen nicht gab, gut verständlich - 2:1 für digital.

Gerüchten zufolge wurde mindestens eine Rede - metaphorisch - im Keller statt im Restaurant gehalten. Ohne Publikum, versteht sich. 2:2 Ausgleich.
 

Dennoch kamen alle Redner zu Wort und es wurden folgende Preise verliehen:

Marvin Schlesiger erhielt den Hartwig Sonntag-Gedächtnispreis für seinen unermüdlichen technischen Einsatz an den Schiffen.
Torben Mühlbach erhielt die Glocke der Segelgruppe für besondere seglerische Leistungen beim Cape2Rio-Race Anfang des Jahres.
Der Teampreis der Segelgruppe ging an Jochen Lührs für seinen Einsatz in Rio, um die Haspa für eine unbestimmte Pause in Brasilien vorzubereiten.
Cosima Cramer erzielte den ersten Platz beim Fotowettbewerb und last, not least wurde Katrina Westphal für den besten Bordbericht der Saison geehrt.
 

Desweiteren wurde die Leitung der Segelgruppe von Torben Mühlbach an Jan Schmeichel übergeben, die physische Übergabe des Pinnenknaufs der historischen Störtebeker wird nachgeholt. Torben, vielen Dank für alles, was du für die Segelgruppe geleistet hast - und Jan, vielen Dank für deine Bereitschaft, diesen Dienst fortzuführen!

Insgesamt war die gesellige Runde im Digitalen sehr gelungen. Nach der Verabschiedung von den "Umstehenden" wurde der Laptop zugeklappt und es stellte sich eine gewisse Leere ein. Irgendetwas fehlte. Glücklich war, wer danach im Taxi oder auf dem Fahrrad durch die kalte Nacht nach Hause fahren konnte - auch wenn es München, Stuttgart oder Bochum war und nicht Hamburg. Siegtreffer für ein Grünkohlessen vor Ort!

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