Wir kommen sehr gut voran.

Im Surf über den Atlantik.

So schön der Tag gestern auch war, mit achterlicher, tiefblauer Atlantikwelle,

Gennaker am Bugspriet und über 24kt Topspeed, so anstrengend war die darauf folgende Nacht für die gesamte Crew.

Bei über 30kt Wind im Schnitt rauschten wir in tiefer Dunkelheit, erhellt von leichtem Meeresleuchten unter G4 und erstem Reff im Groß mit gutem Schrick in den Schoten dem lang ersehnten Sonnenaufgang entgegen.

Ein wenig Volvo-Feeling kam immer wieder auf, wenn die surfende Haspa bei 20kt Boatspeed die nächste Welle einholte, mit dem Bug einstach und somit das gesamte Deck mit Wasser überflutet wurde. Es war eine Mischung aus Glücksgefühlen und hohem Adrenalinspiegel.

Zudem Abwechsung brachte in der Nacht eine Warmfront mit leichtem Wetterleuchten, Böen und einem kräftigen Schauer, was von der Crew gut gemeistert wurde. Nach diesem Frontdurchgang entspannte sich die Lage an Bord und die Wachhabenden freuten sich auf ihre Koje zum Wachwechsel.

Der heutige Tag war etwas flauer, meist so zwischen 15 und 20 Knoten Wind. So konnten wir die Mittagssonne nutzen, um kleinere Reparaturen durchzuführen, damit die Haspa das tut, was sie am besten kann. Uns nämlich so schnell, wie nur möglich nach Hamburg zu katapultieren. Erwähnenswert ist vielleicht noch unser Etmal von sage und schreibe 290sm.

Viele Grüße von Bord senden Euch Katrina, Merret, Hendrik, Henrike, Gerrit, Franzi, Moritz, Fabian, Wibke, David und Erik.

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