Rio, 7.8. Rio: Volles Programm mit den Sparkassen

Nach der ABRAVELA Regatta am 6.8. war die komplette Besatzung der „HASPA Hamburg“ Gast des „Deutschen Sparkassen und Giroverbandes“ (DSGV) im Deutschen Haus in Rio. Der Verband ist einer der Hauptförderer des DOSB und verfügt über eine eigene Lounge im Deutschen Haus.

Ca 1 ½ Stunden dauert die Fahrt in den Ortsteil „Barra de Tijuka“, in dem sich auch das Olympische Dorf und zahlreiche Wettkampfstätten befinden.

Aufgrund der Regatta waren die aktiven Segler der „HASPA Hamburg“ Crew etwas später dran, und haben die offiziellen Reden und Steffi Graf (!) leider verpasst. Kaum durch die Akkreditierung hindurch, und versorgt mit einem offiziellen Teilnehmerausweis trafen wir dann die auf bereits über alle Backen strahlende Vorhut, bestehend aus Mike, Merret, Carl und Niels G.F., mit großen Gläsern in der Hand. Wie alle übrigen Gäste wurden auch die HVS’ler auf’s großzügigste bewirtet. Die letzten unserer Gruppe waren dann auch dem Vernehmen nach erst gegen 03:00 Uhr wieder an Bord.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder, nach für einige sehr kurzer Nacht, um 7:00 Uhr los Richtung „Iate Clube Rio de Janeiro“ auf der anderen Seite der Bucht, um unsere Gäste des DSGV aufzunehmen. Ausgerechnet jetzt spielte uns der Faltpropeller einen Streich, wollte er im Vorwärtsgang nicht zuverlässig aufklappen und für Vortrieb sorgen. Einmal aufgeklappt, mochten wir den Vorwärtsgang dann nicht mehr auskuppeln bevor wir alle Gäste an Bord hätten.

Davon gab es zehn an der Zahl, die wir in langsamer Vorwärtsfahrt dann im Hafen des Clubs vom Tender mit dem schönen Namen „Cocoroca“ aufnahmen. Nach dieser ersten Prüfung für die Agilität der Gäste wurden diese mit Rettungswesten versorgt, und wir segelten bei 4 Bft. Halbwind schön aus der Bucht hinter dem Zuckerhut heraus auf die offene See. Hier frischte der Wind auf 6 Bft. auf, und bei strahlendem Sonnenschein konnten wir den Gästen Segeln vom Feinsten unter dem mit dem „Sparkassen S“ bedruckten Genacker vor der Kulisse der Copacabana bieten. Da klickten dann die Kameras, und die Augen auch der nicht so segelerfahrenen Gäste leuchteten. 

Da wir spätestens um 11:00 Uhr zurück an unserem Liegeplatz in Niteroi zurück zu sein hatten, mussten wir dem Segelfest ein Ende bereiten, und im zweiten Reff dann mit ordentlich Schräglage in die Bucht zurück kreuzen. Zum Glück der weniger ans Segeln gewohnten Gäste hatten wir aufgrund des ruhigen Wetters vom Vortage kaum Seegang, und es war für alle das reine Vergnügen.

Kaum hatten wir jedoch die Segel geborgen und waren unter Maschine um die Ecke nach Niteroi abgebogen, zog von jetzt auf gleich eine Front mit Windstärken um die 40 kts. auf. Unter diesen Bedingungen war ein Anlegen an unserer Mooring unmöglich, und wir kreiselten unter Maschine gegen die Böen in der Bucht herum. Das war für unsere Gäste im Endeffekt kein Verlust, da aufgrund des Sturms die Veranstaltungen, die sie eigentlich für den Nachmittag gebucht hatten, abgesagt wurden.

Als sich der Wind dann auf unter 20 kts. beruhigt hatte, haben wir das Anlegemanöver gewagt, und im dritten Versuch auch unsere Tonne erwischt.

Aus Begeisterung über diesen außergewöhnlichen Segeltag, an dem (außer Regen) alles geboten wurde, was möglich ist, haben die Gäste dann die Segelcrew zum Mittagessen und anschließend noch zum Beachvolleyball eingeladen. Da das erste Spiel der Herren Brasilien gegen Peru war, war die Arena bis auf den letzten Platz rappelvoll, und die Stimmung atemberaubend. Im Anschluss konnten wir dann noch das Spiel der deutschen Damen Ludwig/Walkenhorst gegen zwei Mädels aus Ägypten anschauen.

An dieser Stelle nochmals herzliche Dank für die großzügige Einladung durch den DSGV. Mehr geht in einen einzigen Tag wirklich nicht hinein. Ich für meinen Teil brauche morgen erst mal etwas Erholung.

 

Beste Grüße

 

Hanns mit Niels, Hendrik, Max und Katrin

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