Geschafft!

Rote Seele/Langsam aber Sicher/Lange Nächte und Gebäck

Heute war endlich auch für uns die letzte Segel Etappe in dem Rennen nach Sankt Petersburg. Die Segel drückten uns mit moderatem Wind näher dahin, wo wir hinwollten. Wir rückten in russische Gewässer. Rasmus bescherte uns angenehmen Sonnenschein und wir segelten mit optimierter Segelstellung, um auch den letzte Fitzelchen Luft ausnutzen zu können. Doch Rasmus zog uns auch einen kleinen Strich durch die Rechnung. Auf einmal ebbte der Wind ab und wir dümpelten mit 2 Knoten durch das trüber werdende Wasser. Nachdem Techniker Hendrik die Musik Anlage wieder zum Laufen bringen konnte, begleiteten uns die Gesänge der Roten Armee hinein in die Abendröte. Einheitlich tauchte der grosse Feuerball in den Horizont und die Nacht zog herauf. Frischer Wind strömte mit 8-10 Knoten aus Südöstlicher Richtung und belebte die letzten Meilen des Schwans. Ein letztes Mal setzte sich die Crew auf die Kante, bis das lang ersehnte Dröhnen der Zieltrompete erklang. Die grellen Lichtern der Presse- Schlauchbotte empfingen uns und dokumentierten unser glorreiches Einlaufen mit Blitz und Video. Mit unserem Eintreffen war das Nord Stream Race komplett. Kein Schwann war Zuhause geblieben oder untergegangen. Nun stand nur noch der Zoll Gang an. Nach den Behörden und der Einweisung in Russland war es Zeit in den Hafen einzukehren. Erleichtert und Glücklich wurde die SGM in den sandigen Hafen gelotst. Nach einem kleinen Klatscher und höchster Konzentration zurrten wir die finalen Leinen fest und assen russisches Gebäck und Pizza. Wir freuen uns auf das Feiern in den kommenden Tagen.

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