Start vor HelgolandTolles Segelwetter

Dann geht es schon wieder!

Vom Rennen zum Rennen der Rennen

Am Samstag um 16:15 Uhr war vor Helgoland der Start des Rennens zum Rennen der Rennen.Anfangs fuhren wir noch mit Gennaker dem Sonnenuntergang entgegen. Diese schöne Segelei änderte sich jedoch unverhofft plötzlich. Ein Schäkel löste sich, der Gennaker war nicht mehr kontrollierbar und wir starteten schnell das Bergemanöver; es wurde hektisch. Als der Kite unten war wurde das angespannte Manöver durch eine am Vorstag ausgelöste Schwimmweste etwas aufgelockert. Und dann geht es schon wieder!Nach kurzer Situationsanalyse stellten wir fest, dass der Gennaker für dieses Rennen nicht mehr zur Verfügung steht. So blieb uns unter den Windbedingungen nicht anderes übrig, als nur unter Groß den Anderen für den Moment einen Vorsprung zu gewähren.Der Wind änderte sich nach der ersten Nacht und die Aufholjagd konnte beginnen. Und dann geht es schon wieder! Unsere Bemühungen bleiben nicht unbelohnt; gegen Ende des Rennens hatten wir uns zurückgekämpft.Zu Beginn jeder Wache wurde als erstes gefragt, wo sich die Anderen befinden und wie sich die Abstände verändert hatten. Die Segel wurden durchgängig aktiv getrimmt, besonders gegen Ende unserer Regatta wurden diese auch oft gewechselt, um wirklich alles aus dem Schiff raus zu holen.Am Montagabend wurden unsere Nerven dann besonders strapaziert, als wir in Sichtweite zu Brovi und Desna in einer Flaute lagen. Glücklicherweise war der Strom mit uns. Und dann geht es schon wieder! Die Flaute war jedoch sprichwörtlich die „Ruhe vor dem Sturm“ – kurz vor Sonnenuntergang frischte der Wind schlagartig auf und die Aufholjagd wurde fortgesetzt. In der letzten Nacht zum Dienstag lieferten wir uns vor den Needles bei bis zu 38 kn Wind dann ein finales Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Desna und Broader View Hamburg; es ging um Line Honours. Kurz vor Cowes wurden wir mit typisch englischem Regenwetter begrüßt.Am Ende konnten wir auch insbesondere dank guter Navigation knapp vor der Brovi durchs Ziel fahren und uns im Anschluss mit einem großen English Breakfast belohnen. Dabei blickten wir auf ein spannendes und abwechslungsreiches Rennen zurück, das uns Allen viel Spaß bereitet hat. Nun schauen wir hochmotiviert und ehrgeizig dem Start des Fastnets entgegen. Und dann geht es schon wieder!Viele Grüße von Bord wünschen euch Skipper und Crew der Haspa HamburgKatrina, Marvin, Jan, Torben, Lasse senior, Lasse junior, Niklas, Lorenz, Tim, Bijan, Anna und Lennart

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