Mittwoch, 18. September 2013

Working Crew vor Kopu Poolsaar

we get what we ordered

Es war ja vorher klar, dass das Nord Stream Race kein Spaziergang wird. Vor allem kein warmer und kein trockener. Bisher sind wir sehr pfleglich von der Natur behandelt worden und wir genießen jede Sekunde. Wir genießen die Zeit so sehr, dass wir es geschafft haben, in den letzten 24 Stunden 7 Segelwechsel zu fahren. Das bedeutet, dass wir 14 Segel hoch- und runter gezogen und die Segel teilweise unten im Schiff gepackt haben. Zwischen der Medium3, A5 und 2. Reff im Groß und G4 war alles dabei.   Zur allgemeinen Erheiterung hatten wir heute Nachmittag ein Stündchen unter A5 und vollem Groß, alle Mann an Deck und mit Playlist von Chrissi, die sie netterweise an Bord gelassen hatte. Ein paar von uns verwenden durchaus den einen oder anderen Gedanken an Menschen an Land und freuen sich auf ein Wiedersehen. Und natürlich die nächsten gemeinsamen Meilen.   Wir befinden uns um 21 Uhr Bordzeit ca. 40 nm vor der Wendemarke Kopu Poolsaar an der Estnischen Küste. Die Bb-Wache ist gerade in die Schlafsäcke eingezogen, die Stb-Wache kämpft sich unter Reff 1 und G4 voran. Der Racetracker hat Motivierendes zu vermelden: Wir liegen derzeit offenbar auf Rang 1. Das bewerten wir vorsichtig als gute Aussichten und geben uns noch mehr Mühe, die Haspa schnell zu machen.  

Beste Grüße von einer ziemlich nassen, einigermaßen müden und sehr fröhlichen Crew !

 
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Dienstag, 17. September 2013

Rote Yacht umgeben von Grau

Nur noch 495 nm nach St. Petersburg

16:31 UTC

Pos.: 55°37,2883'N ; 017°33,7318'E

Wind: 20 kn 226°

Speed: 12,3 kn

Course: 078°

Segel: Groß 1. Reff, A5

 

Nach einer anstrengenden Nacht mit einigen Segelwechseln, haben wir heute Morgen um 1000 MEZ die Südspitze von Bornholm erreicht. Trotz des grauen Wetters und der gelegentlichen Regenschauer herrscht eine durchaus positive Stimmung – mit Wind und Wellen von achtern und maximalen Geschwindigkeiten von 24 kn Boatspeed rauschen wir gen Gotland! Wir hoffen darauf, dass der Wind uns noch möglichst lange erhalten bleibt. Noch steht der A5, doch mit langsam abflauendem Wind wird bald schon ein größeres Tuch gesetzt werden müssen.

Georg hat heute zur Freude aller zum ersten Mal seine Zähne geputzt, die kulinarischen Köstlichkeiten von Reis Stroganov, über Power-Cookies und Tüten-Suppe konnten nicht allen Crewmitgliedern ein Lächeln ins Gesicht zaubern... O-Ton: "Zuhause hätte ich das nicht gegessen!".   Nun freuen wir uns auf eine weitere Nacht im strömenden Regen, die Litauische Küste entlang zu brausen!

 

Eure Nord Stream Crew unter Skipper Georg

 
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Montag, 16. September 2013

Nordstream Race Haspa Teil 1

15.09. 1800 Position: 54°38' N / 10°44,9' E Setup: Volles Groß, A5

Um 12:00 fiel der Startschuss zum Nord Stream Race. Mit vielen Pressebooten, Fotografen und einem Kamera-Hubschrauber gingen die fünf ORC-Schiffe über die Linie. An dritter Stelle rundeten wir nach einer kurzen Startkreuz die Luvtonne, bevor es erst unter A5, später unter A3- bei 12-16kn Wind raus aus der Flensburger Förde ging. Nach dem Durchgang einer Front mit 30kn ließ der Wind wieder nach, wir hakten eine Bahnmarke nach der anderen ab und fuhren eine Spitzengeschwindigkeit von 16kn. Um wieder etwas Höhe zu bekommen, ging die Jiptop für einige Zeit hoch. Die Gennaker-Pause wurde für beste Nudeln Bolognese genutzt. Jetzt segeln wir wieder unter A5 in den Abend hinein und finden allmählich in den Wach- und Seerhythmus rein. Fehmarn querab versuchen wir an der UCA vorbei zu kommen.

 

Es grüßen Georg (Skipper), Caroline (Wachführerin), Frank (Wachführer), André (Navigator), Uwe, Henrike, Jan, Gabi, Malte, Christian und Lina

 
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Montag, 16. September 2013

Zweites Wochenende Flensburger Herbstwoche

auf der Norddeutschen Vermögen Hamburg

Kurz gesagt: Wunderbarer Wind, die Sonne hat sich auch noch überaschenderweise blicken lassen, das Teilnehmerfeld war spannend, nur wir sind wahrscheinlich auf der falschen Seite an einer Tonne vorbeigesegelt ;)
Also müssen wir sagen: "Schade um den"berechnet 7. Platz" der nun in den Listen als RAF auftaucht..."
Aber eine neue Erkenntnis haben wir schon gezogen: Die anderen mal von vorne sehen zu können und schöne Zieleinlauf Bilder von der Haspa Hamburg aufzunehmen hat auch was für sich...

Grüße von Seifi, Christian, Stefan, Timm, Paul, Kai, Marvin, Jan, Melli, Katrin und Jule

 
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Sonntag, 15. September 2013

Flensburger Fördewoche

Die "Haspa Hamburg" und die "Norddeutsche Vermögen Hamburg" waren dabei

Ein geniales Wochenende neigt sich dem Ende.

Beim gestrigen "Blau-gelben Band" trafen wieder die "Norddeutsche Vermögen Hamburg" und die "Haspa Hamburg" aufeinander. Ein spannendes Rennen führte von Glücksburg in die Außenförde und bei Sonnenschein wieder zurück.

Natürlich fand der Tag seinen krönenden Abschluss bei der Seglerparty in der Bootshalle. Dort waren dann vor allem die Crewmitglieder der "Norddeutschen Vermögen Hamburg" vertreten, die die Tatsache feierten, dass sie vor der "Haspa Hamburg" die Ziellinie überquert haben. Die Crew der Haspa Hamburg widmete sich den letzten Vorbereitungen zum "Nord Stream Race", das heute um 12.00 Uhr gestartet ist.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

 

 
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Mittwoch, 11. September 2013

Erstes Wochenende Flensburger Fördewoche

Auf der Norddeutschen Vermögen Hamburg

Nachdem wir bei wunderschönstem Sonnenwetter am Freitag die Norddeutsche Vermögen von Kiel nach Flensburg gesegelt haben, sind wir am Samstag wieder bei Sonne zum „Lyö Rund Race“ gestartet. Bei bis zu 20 Knoten auf der Kreuz auf dem Hinweg konnten wir unsere Position an erster Stelle des Feldes verteidigen und auch unter Spi ging es mit bis zu 13 Knoten Bootsspeed zurück Richtung Flensburg. Leider verließ (offensichtlich nur uns) der Wind am Eingang der Förde.

Alle anderen kamen auf, aber wir sind immer noch als erstes Schiff über die Ziellinie getrieben. Nach erfolgreichem Aufräumen und Aufklaren des Schiffes am Sonntag freuen wir uns nun nächste Woche mit einer ähnlichen Crew das Blau/Gelbe Band zu ersegeln ;)

Viele Grüße

Seifi, Christioph, Chriggel, Stefan, Marvin, Timm, Katrin und Jule

 
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Montag, 09. September 2013

Trainingswochenende Haspa - Nordstreamrace

 Zwei abwechslungsreiche Segeltage liegen hinter uns. Samstagmorgen trafen wir uns im BKYC und liefen nach Frühstück im Cockpit bei herrlichem Sonnenschein und 15kn Wind aus. Mit neuem Tuffluff am Vorstag ging es unter Groß und G3,5 aus der Förde raus. Die Nordstreamrace Crew war fast vollzählig an Bord, außerdem waren zwei Gäste von der Haspa mit dabei. Der Wind frischte auf 18-20 kn auf und unter Gennaker ging des in Richtung Sonderburg. Bei Sonnenschein  übten wir eine Halse nach der anderen. bis alle Handgriffe saßen. Zufrieden mit dem Trainingstag machten wir in Sonderburg fest und genossen einen der letzten lauen Sommerabende im Hafen. Nach Fusilli Bolognese alla Chrissi gab es noch Eis für alle von der Sonderburger Eisbude. Am Sonntag hatte der Wind noch etwas mehr aufgefrischt, so dass wir uns erstmal unter Gross und G4,5 auf den Weg nach Kalkgrund machten, um dann unter Jibtop downwind in die Flensburger Förde zu rauschen. In der Sonwik fand sich ein angemessener Platz für die Haspa. Das Schiff wirkt zwischen all den 60ft-Swans, die ebenfalls in der Sonwik auf das Nordstreamrace warten, ziemlich zierlich.    Einige Bastelpunkte gibt es diese Woche noch zu erledigen, aber die Crew hat sich für das Nordstreamrace schon bestens zusammengefunden.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen nächsten Freitag in der Sonwik!  

Viele Grüsse von der Nordstreamrace Crew

 
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Dienstag, 27. August 2013

Das Hamburger Abendblatt berichtet ...

Atlantiküberquerungen mit dem HVS.

 
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Mittwoch, 21. August 2013

Auf nach Hause

Verlassen des Solents, an Dover vorbei, Den Helder vorraus

Moin,

 

an Bord ist schon fast wieder Alltag eingekehrt. Nachdem die Fastnet-Crew Klarschiff gemacht und sämtliches Tauwerk, Segel und sonstigen Kram vom Storage zurück an Bord gebracht hat, legten wir Sonntagmorgen mit frischem Proviant ab, um das Schiff wieder in heimische Gewässer zu überführen.

Bei achterlichen Winden und Sonnenschein zog uns der A3 aus dem Solent und weiter den englischen Kanal hinunter Richtung Nordsee. In der Nacht mussten wir ihn bergen, weil der Wind zunehmend von vorne kam. Da wir uns nicht sicher waren, was in den Wolken steckt, fuhren wir mit dem zweiten Reff in den Regen hinein, setzten dann recht schnell die G3,5 - mehr als 20 Knt waren nicht drin. Gegen Morgen hörte der Regen wieder auf und der Wachwechsel konnte im Trockenen stattfinden. In den folgenden 6 Stunden machten die Wolken wieder der Sonne Platz und wir segeln bei Urlaubswetter Den Helder entgegen.

 

Viele Grüße von See

 

Erik, Benny, Felix, Mareike, Achim, Rolf, Viktor, Flo, Anne

 
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Sonntag, 18. August 2013

NV Expressüberführung von Hamble nach Glückstadt

Ein kurzes "Hallo" von der Norddeutschen Vermögen Hamburg aus der südlichen Nordsee

Dies ist unsere zweite Nacht auf dieser Überführung und sie lässt sich
deutlich gemütlicher an, als die letzte. Bei wunderschönen 15 Knoten Wind,
ganz leichter Welle und fast Vollmond rauschen wir unter Spinnaker an
Ijmuiden vorbei und passen höllisch auf, dass uns keiner der vielen
Frachter überfährt. Gestern dagegen sind wir nach einem kurzen Pit-Stop in
Cowes in eine rasante Nacht gestartet, die uns wilde Surfs mit fast 20
Knoten Boatspeed nur unter Genua 4 und zweifach gerefftem Großsegel
bescherte - hätten wir solche Bedingungen doch im vorangegangenen Fastnet
Race gehabt! Wir kommen also gut voran und müssen jetzt zusehen, dass der
viele Proviant an Bord auch verzehrt wird. Deshalb haben uns heute Leo und
Lasse ein traumhaftes Mittag- sowie Abendessen kredenzt. Welch angenemer
Kontrast zum doch etwas eingeschränkten Essensgenuss in einer Regatta.
Wenn unsere weitere Reise genauso fix weitergeht, dann ist auch noch ein
Zwischenstopp in Helgoland drin - das Routing sagt uns eine Ankunftzeit am
Dienstagmorgen voraus.
Gutgelaunte Grüße senden Euch
Chriggel, Lasse, Marvin, Wolfram, Marius, Chris, Nils und Leo.

 
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Der Hamburgische Verein Seefahrt

"Unterhaltung von seegängigen Seefahrzeugen und die körperliche und charakterliche Ertüchtigung der Jugend und Ausbildung zum Seemann" - diese 1903 manifestierte  Zielsetzung des HVS gilt bis heute, auch wenn sich Sprache und Zeiten geändert haben. Damals wie heute gilt es, segelbegeisterten Jugendlichen Kenntnisse und Erfahrung im Hochseeesegeln zu vermitteln, sodass sie an den Herausforderungen und der Verantwortung wachsen und Lebenserfahrung sammeln. Weiterlesen.

Namenssponsoren

© 1903-2014 Hamburgischer Verein Seefahrt