Johan Schultz (Skipper)

 

Johan ist 29 Jahre alt und zweiter Offizier bei Hapag-Lloyd. Aufgewachsen ist er „in Hamburg an der Elbe...“. Seit seinem 10. Lebensjahr ist er im Segelsport aktiv, als Highlights sind zwei Atlantiküberquerungen 2003 (DCNAC) und 2011 (Transatlantic Race) zu nennen. Seit 2002 ist Johan in der Segelgruppe, seit 2012 als Skipper. Das Sydney-Hobart ist für Johan schon lange ein Traum – und die Chance, nicht nur mitfahren, sondern auch skippern zu dürfen, bedeutet ihm sehr viel. Johan freut sich auf eine anspruchsvolle Regatta und ist froh darüber, eine junge Crew zusammengestellt zu haben, deren „Rookies“ er aus seinem Erfahrungsschatz etwas weitergeben kann.

Philipp Koller (Wachführer)

 

Philipp hat das segeln im Alter von 10 Jahren auf Uni-Jollen in Kiel gelernt. Später ging es im Laser und Laser II weiter. Mit 16 ist er auf Nordische Folkeboote umgestiegen und hat mehrere Jahre als Opti-Trainer den Nachwuchs in seinem Kieler Verein trainiert.

In die Segelgruppe ist Philipp 2011 eingetreten. Mittlerweile hat er auf beiden Vereinsschiffen an etlichen Touren und Regatten auch als Wachführer teilgenommen.

Beruflich arbeitet Philipp als Nautischer Wachoffizier bei einer Hamburger Reederei im weltweiten Einsatz.

Henriette Werneyer (Wachführerin)

 

Mit dem 5. Lebensjahr begann „Hetti“ am Mühlenberg Opti zu segeln. Nach der Optikarriere stieg sie dann in den Piraten um und mit 14 gründete sie mit 5 anderen Mädchen ein J24 Crew.

Im August 2006 war sie dann das erste Mal im HVS mit dabei. Damals auf der Haspa GER4800, Baltic Sprint Cup bei Skipperin Tina Schwarz. Es folgten im selben Jahr noch diverse Touren, Flensburger Herbstwoche und das Kiel-Kopenhagen Race. 2007 Nordseewoche, Rund Skagen, Baltic Sprint cup und Madeira-Kiel das erste Mal als Wachführerin.

Es folgten Teilnahmen an Nordseewochen und Rund Skagen Races, Gotland Runds, Baltic Sprint Cups, Midnight Race, Kiel- Kopenhagen Races, Fastnet, Cowes-weeks, Transatlantik race, Round Britain and Ireland Race etc. mit insgesamt über 15000 sm

2011 beendete „Hetti“ die Schule in Hamburg und studiert seitdem Tiermedizin, derzeit an der Universität in Leipzig. Zum Zeitpunkt des Sydney-Hobart Races ist sie gerade im Praktischen Jahr und wird dem entsprechend nicht nur Wachführerin an Bord sein, sondern sich auch im medizinischen Sinne um das Wohl aller Crewmitglieder kümmern.

Gregor Franke (Navigator)

 

Gregor Franke (31) gehört als Süddeutscher einer Minderheit an Bord an. Wobei wir immerhin mehr Süddeutsche (Johannes Fackler kommt nämlich auch aus Bayern) als Mädels an Bord sind - hier steht es 2:1. An Bord darf er sagen wohin gesegelt wird: Gregor wurde von der Casting-Crew als Navigator und Taktiker ausgewählt. „Das ist für mich eine riesengroße Ehre und ich hoffe, ich finde einen sicheren und schnellen Weg nach Hong Kong. Ne.....Moment.. Hobart, ich meine nach Hobart.“ (Gregor F.)

Im Alter von 10 Jahren begann er im Bayerischen Yacht Club in Starnberg mit dem Segeln und hat es gehasst. Es war immer Sturm an Bord seines orangefarbenen Optis. Schreckliche Zeit. Die anfänglichen Ängste haben sich aber schnell gelegt und er wollte nichts anderes mehr machen. Segeln und an Booten basteln war von da an ganz vorne mit dabei. Nach vielen Jahren in verschiedenen Jollen- und Kielbootklassen geriet er im Studium (vor elf Jahren!) an Torsten Hilbert, der ihn dazu brachte, in die Segelgruppe einzutreten. Seitdem wuchs seine Liebe zu größeren Segelschiffen und Hochseeregatten und er durfte in der Segelgruppe auch schon viele schöne Rennen segeln. Nach dem Schiffbaustudium in Kiel ging er zum Segeln nach Australien und schaffte es 2008 zum Yachtmaster Offshore in Sydney, ihm ist das Revier also nicht ganz fremd. Auch beruflich hat er ich mit dem Segelsport zu tun, seit 2009 betreibt er ein eigenes Sachverständigen- und Beratungsbüro für Sportboote in München.

 

Johannes Fackler

Nahe des fränkischen Seenlands groß geworden, zeichnete sich für Johannes eine Binnenseglerlaufbahn mit Regatten auf einer Dehler Sprinta Sport ab – bis er für ein Studium nach Bremen zog und 2009 zur Segelgruppe stieß. Erste Hochsee- und Nordatlantikerfahrung sammelte er auf einer Überführung von Island nach Hamburg, auf die das Transatlantic Race 2011 und Round Britain 2014 folgten. Haspa-Erfahrung auf der Südhalbkugel konnte er in Neuseeland auch schon sammeln, als das rote Schiffchen noch ganz neu war.

Mittlerweile lebt und arbeitet er in Hamburg und freut sich riesig auf die große Herausforderung Down Under!

Axel Vohwinkel

 

Axels seglerischer Einstieg erfolgte beim Jollen- und Katamaransegeln am Geveöinger Meer in Holland an der Nordsee. Über eine Annonce in der YACHT wurde er auf die Segelgruppe aufmerksam. Nach ersten Törns auf Nord- und ostsee sowie einem aufbauenden Fastnet Race durfte er die erste Atlantiküberquerung mit der „Norddeutsche Vermögen Hamburg“ mitsegeln. Es folgten weitere Transatlantikfahrten und zahlreiche Regatten im In- und Ausland – zeitweise lebte er vom Segeln. Highlights fanden sich immer in den schnellen und stillen Momenten, die auch beim Sydney-Hobart nicht allzu lange auf sich warten lassen dürften!

Daniel Rüter

Nach intensivem Regattasegeln als Jugendlicher auf Jollen folgte während des Studiums der Einstieg in die Dickschiffszene. Sowohl Regatten auf Nord- und Ostsee als auch Offshore brachten viele Meilen ins Kielwasser. Nachdem dann auch Atlantik, Pazifik und Indischer Ozean überquert wurden, fehlt jetzt nur noch die kleine aber unter Seglern berüchtigte Bass-Strait zwischen Australien und Tasmanien - also hoch die Segel und los!

Lasse Szczepaniak

Lasse segelt seit 2001 hauptsächlich Jollen auf verschiedenen Regatten und immer wieder Touren auf Dickschiffen. Seit 2009 in der Segelgruppe fuhr er beim Fastnet Race (2x), Rund Skagen, eine Atlantiküberführung und verschiedene Touren und Regatten im ORC-Zirkus mit.

Lieblings-Segelerlebnis sind spontane Elb-H-Jollentouren nach Feierabend in Shorts und T-Shirt. Dennoch hat er große Ambitionen für Sydney: mit möglichst wenigen Booten vor uns in Hobart ankommen!

Als Industriemechaniker ist Lasse es gewohnt, im In- und Ausland unterwegs zu sein und freut sich darauf, das australische Segelfeeling zu erleben.

Moritz Hempel

 

Moritz Hempel begann in seinem 9. Lebensjahr das Segeln mit dem Einstieg in den Optimisten. Die Optisegelei verfolgte er sehr ambitioniert. Jedoch wollte er nie in die Opti A Gruppe, sondern blieb lieber als Leistungsträger in der Opti B. Mit 14 Jahren konnte Moritz, wie lange ersehnt, in den 420er umsteigen. Dieser seglerische Abschnitt war jedoch schnell beendet, da er zu groß wurde.

Inzwischen ist er fast 2 Meter groß und seit 2012 in der Segelgruppe aktiv. Unter Anderem segelte er Gotland Rund, Round Britain und Helgoland - Edinburgh mit den HVS Schiffen.

Nun fiebert er dem Sydney Hobart entgegen und freut sich auf die Zeit in Australien.

Jan Schmeichel

 

Jan fing bereits in frühen Jahren mit dem Segeln an, und zwar mit Mami und Papi auf der schnittigen Gotland V. Mit sechs Jahren ging die Karriere dann im Opti weiter, wo Jan unter dem besten Coach Hamburgs, Daniel Rüter, die hohe Kunst des Optisegelns erlernte. Das hieß Corni Wettessen, Sprietkämpfe usw. Mit zwölf Jahren bemerkte er dass man gelegentlich auch segeln musste und stieg deshalb in den Piraten um, der als Klasse allerdings zu viele andere sportliche Kämpfe, die abends auf dem Kieler Campingplatz stattfanden, beinhaltete. Somit kam auch hier ein Ende der Karriere, bis Jan 2012 in den HVS eintrat und verschiedene Regatten von Blue-Ribbon Cup über Rund Gotland bis hin zum Fastnet segelte.

Felix Olaf Mueller

 

Felix studiert aktuell zwar in London, hatte aber auch dieses Jahr schon genügend Zeit für viele Touren und Regatten auf der Haspa, unter Anderem nach Edinburgh und zurück oder auf der Kieler Woche. Mit ins Team bringt er Erfahrungen aus der Jollensegelei (auch aus England) sowie einiger Dickschiffregatten auf Faar 45, Luffe 43 oder Class 40.