Tede-Pause!

Jakob im "Schatten des Tede's"

Nach einer recht flotten Nacht ist nun schon wieder Pause - "Tede-Pause"

Der gestrige Regatta-Start hatte es in sich. 0-5 Knoten Wind und völlig anders als vorhergesagt. Überhaupt Fahrt ins Schiff zu bekommen, hatte meist eher mit Glück zu tun, als mit Können. Dennoch teilte sich das Feld später schnell auf, in die leichten Schiffe, mit grossen Codes und denen, die mit 800kg gebunkertem Wasser unterwegs sind. Nach Rundung der Südspitze von Lanzarote, ging es auf Westkurs. Wir kamen recht zügig durch die Nacht. Leider verläuft die Regattabahn nördlich um Gran Canaria und Teneriffa vorbei und das heisst, wir müssen in Lee vom Berg Tede vorbei (Südwind). Mit seinen ca. 3500m, verursacht er Windschatten von bis zu 100sm. Was also tun? Einen riesengrossen Nordboden fahren? Oder hoffen, dass man irgendwie durchkommt? Naja, am Schluss haben wir trotz etwas Abstand dann doch alle die "Tede-Pause" bekommen. Schlagende Segel, die man bei 0 kn Speed besser birgt, bevor sie kaputtgehen. Nun lüft es wieder und wir jagen die HASPA HAMBURG nund die BANK VON BREMEN.

Der Crew geht es gut. Alles sind gesund. Unsere Doktoren haben aber doch schon ein paar Blessuren an den Knien bepflastern müssen. Nun geht es hinaus auf den Atlantik.Die Karanischen Inseln haben wir fast passiert.

Viele Grüße von Bord wünscht euch

die Crew der „Broader View Hamburg“

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