Haspa Hamburg Tag 5

Drei unterschiedliche Bekleidungskonzepte als kennzeichnendes Element unserer Atlantikregatta. Wohin unsere Reise führt lässt sich aktuell nicht direkt am Bekleidungskonzept der Crew feststellen.

Natürlich wissen wir alle, dass uns die Regatta nach Grenada führen soll - nur die Routentaktik der Schiffsführung lässt die Crew in der optimalen Kleiderwahl verzweifeln...Ein Teil der Crew setzt auf die Variante 1: Offshore Schwerwetterkleidung. Weitere Crewmitglieder favorisieren mit Variante 2 die Surfer-Optik und dann haben noch Crewmitglieder auf die puristische Bodyvariante Nr. 3 mit nur geringem Textilanteil gesetzt. Welches Kleidungskonzept richtig ist, lässt sich zur Zeit noch nicht mit Sicherheit beantworten. Fakt ist - bislang segeln wir seit Tagen hoch am Wind und versuchen Grenada kreuzenderweise zu erreichen, vorzugsweise mit Kursen, die stärker Richtung Nord als Süd ausgerichtet sind (spricht aktuell für die Offshore Segelkleidung). Endlich hat gestern Abend die

Schiffsführung nach tagelanger gründlicher Analyse unterschiedlichster Routenempfehlungen unseres Bord-PC eine richtungsweisende Entscheidung gefällt. Unser Kurs führt nunmehr Richtung Südwesten! Die Surfer-Optik kommt verstärkt zum Einsatz, wobei häufige Squalls das schwere Ölzeug weiterhin unverzichtbar machen. Die Hoffnung der Crewmitglieder, die gerne Ihren sportgestählten Body der Sonne präsentieren, wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen mit Erreichen des Passatwindes erfüllt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Unsicherheit über die Routenwahl alle Kleidungskonzepte als richtig erscheinen lässt. Definitiv lässt sich die unterschiedliche Auffassung zur Bekleidungsfrage und hiermit verbunden, eine zu vermutende Spaltung der Crew, verneinen: Wir haben eine super Stimmung an Bord!

Viele Grüße von Bord!

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