Endspurt

Von La Gomera nach Lanzarote und abwechlsungsreiches Freizeitprogramm in Arrecife prägten die letzten Tage unserer Reise.

Pünktlich um 8.15 Uhr legten wir von La Gomera ab und starteten die letzte Etappe zu unserem Ziel Lanzarote. Die letzte Nacht bescherte uns noch einmal klaren Sternenhimmel und fast wellenloses Meer, so dass das Steuern zum Kinderspiel wurde. Ewas schwieriger hingegen gestaltete sich das Kochen unter Deck, bei ordentlich Lage. Dies entlockte dem Einen oder Anderen dann doch mal ein kurzes Fluchen. Der Kartoffelauflauf schmeckte allen anschließend umso besser.

Wir kreuzten zwischen den Inseln Teneriffa und Fuerte Ventura bis nach Lanzarote, so dass wir am Ende behaupten können alle kanarischen Inseln zumindest von Weitem einmal gesehen zu haben.

Donnerstagabend gegen 22.00 Uhr schienen uns dann die hellen Lichter von Arrecifa entgegen. Nun war die Konzentration der gesamten Crew gefordert, da die Betonnung der Hafeneinfahrt gegen all die anderen Lichter kaum auszumachen war und der Zugang aufgrund der geringen Tiefe kaum Spielraum für Steuerfehler ließ. Nach 1,5 Wochen gemeinsamen Segelns waren wir aber soweit eingespielt, dass wir auch diese Herausforderung souverän meisterten und schließlich um 23.00 Uhr ausgelassen und glücklich den Zieleinlauf feiern konnten. Wir wurden herzlich von der Latona empfangen und kurz darauf lief auch die Bank von Bremen in die Marina ein.

Nach einer für einige doch etwas kurzen Nacht, wurde für das Frühstück noch einmal richtig groß aufgelegt. Den Tag genossen wir beim Baden und Entspannen. Temperaturen von 30 Grad ließen auch kaum große Aktivitäten zu. Später am Nachmittag wurden zwei Mietwagen organisiert und wir fuhren im Konvoi den malerischen Inselhighway entlang, der erst von etlichen weißen inseltypischen Häusern umsäumt wurde und später in eine

marslandschaftähnliche und menschenleere Lavasteinwüste überging. Der Ausflug gipfelte in dem Besuch eines kleinen Fischerdorfes. Im Abendrot durften wir die Surfyoungstars in der Brandung von der Hafenmauer aus beobachten.

Wieder zurück in der Marina ging es gemeinsam mit der Crew der Bank von Bremen zum Tapas essen. Es wurde sich über die letzten Tage und die gemachten Erfahrungen ausgetauscht und so endete der Abend schließlich gemeinsam spät an Bord der Haspa Hamburg.

Heute wird nun fleißig geräumt, geputzt und gepackt, damit das Schiff morgen in einem blitzreinen Zustand verlassen werden kann.

Viele Grüße von Bord wünschen euch

Katrin, Lennart, Josi, Valentina, Sören, Mathias, Frederik und Antje

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